JacZur Gruppe der Überbekleidung gehören die Jacken. Sie werden anders als Pullover oder Hosen nicht direkt auf der Haut oder der Unterwäsche getragen. Stattdessen zieht man Jacken über alle anderen Kleidungsstücke an. Ihre Funktion ist es nämlich nicht, einfach nur zu kleiden und zu wärmen. Sie sollen den Temperaturunterschied ausgleichen, der zwischen einer Wohnung und dem Wetter draußen herrscht. Was die einfache Kleidung für das Haus nicht mehr überbrücken kann, wird von den Jacken erledigt. Darum wird dieses Kleidungsstück vor allem bei Aufenthalten außerhalb der eigenen Wohnung getragen.
Jacken sind deshalb vor allem im Winter sehr gefragt. Denn hier sind die Temperaturunterschiede zwischen Wohnung und Luft besonders groß. Da in kalten Wintern zwanzig Grad unterschied oder mehr ausgeglichen werden müssen, sind die meisten Jacken gut gefüttert. Das sorgt für zusätzliche Wärme. Da Winterwetter oft auch mit Regen, Schnee und Wind einhergeht, sind gute Winterjacken wasserabweisend und luftdicht. Passend zur Jahreszeit trägt man im Winter vor allem Jacken in gedeckten Farben. Das hat allerdings auch praktische Gründe. Denn bei Regen und Schnee bleiben Jacken aus hellen Materialien nicht lange schön. Wer häufige Reinigungen scheut ist darum auch mit einer pflegeleichteren, dunklen Jacke besser beraten.
Auch in Frühling und Herbst werden Jacken getragen, da es hier stellenweise doch schon empfindlich kalt sein kann. Sie sind aber häufig ein wenig dünner, da sie nicht so stark wärmen müssen, wie Winterjacken dies tun. Darüber hinaus gibt es aber mittlerweile auch eine große Zahl an Jacken, die für den Sommer oder für Aufenthalte in Gebäuden geeignet sind. Sie sind meist aus sehr dünnen Stoffen, die weniger vor Kälte, als vielmehr vor Sonnenlicht oder einem kühlen Wind schützen sollen. Darüber hinaus sind diese Jacken aber auch als modisches Accessoire sehr beliebt. Sie werden dann nicht abgelegt sondern gehören zur eigentlichen Bekleidung. So beispielsweise die beliebten Strickjacken.
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Geschrieben von Redaktionsdienst am 12 Mai, 2010
