Das Handy in der Tasche

Es gibt noch immer Barrenhandys, auch wenn inzwischen Klapphandys, Slider und natürlich vermehrt Smartphones im Umlauf sind. Die Barrenhandys werden heute hauptsächlich von Senioren verwendet, weil sie einfach zu bedienen sind und zumeist auch noch eine größere Tastatur haben. Das Problem ist allerdings die Aufbewahrung unterwegs. Wer die Tastensperre nicht einschaltet, dem kann es passieren, dass auf dem eingesteckten Handy einige Tasten gedrückt werden. Es ist zwar relativ unwahrscheinlich aber dennoch möglich, dass eine gültige Nummer in der Tasche gewählt wird. Welcher Frau passiert das nicht hin und wieder, wenn sie das Handy in ihrer Umhängetasche verstaut hat: Andere Gegenstände wie die Geldbörse oder das Brillenetui können gegen das Handy und damit auch gegen die Tastatur rutschen und sozusagen blind telefonieren.

Wenn sie das Handy dann hervorholt, sieht sie womöglich ein paar Ziffern auf dem Display. Vielleicht hat sie noch Glück gehabt, dass die Anruftaste selbst nicht gedrückt wurde. Vielleicht wurde auch, ohne dass sie es ahnte, auf die Taste der Wahlwiederholung gedrückt und sie hat sozusagen die ganze Zeit ihren Mann oder ihre Eltern dabei gehabt. Es kann jedoch auch sein, dass durch den Druck auf die Tasten eine kostenpflichtige Servicenummer gewählt wurde, und schon muss sie sich auf eine extrem teure Rechnung gefasst machen. Mit einer Prepaidkarte kann man sich zumindest vor unvermutet hohen Rechnungen schützen. Die Tastensperre sorgt für weitere Sicherheit. Auch Männer, die das Barrenhandy in die Hosentasche stecken, sollten stets darauf achten, dass die Tastensperre eingeschaltet ist. Denn so unwahrscheinlich der so genannte Hosentaschenverwähler auch ist, er ist nicht unmöglich.

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Posted under Handy & Zubehör

Geschrieben von fidelio am 2 Januar, 2012

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