Inventarversicherungen sind für Betriebe das, was Hausratversicherungen für die Privatperson darstellen. Sie bieten einen Schutz des betrieblichen Eigentums gegen bestimmte Gefahren des Alltags. Natürlich ist nicht alles über eine Inventarversicherung versichert. Bargeldbeträge, Urkunden, Schriftstücke, Rechnungsbücher und so weiter gehören in der Regel nicht dazu. Doch sonst?
Ja, was wird eigentlich mit einer solchen Versicherung versichert?
Der Versicherungsfall bei einer Inventarversicherung tritt ein bei Schäden, die im Rahmen einer Einbruchdiebstahlsdurchführung entstehen. Ebenso im Falle von Sturm-, Hagel-, Leitungswasser- und Brandschäden (ausgenommen Seng- und Nutzfeuerschäden). Mitversichert sind neben dem Betriebsobjekten auch Vorräte und Waren, die sich im Besitz des Versicherungsnehmers und beim Schadenseintritt an dem Versicherungsort befinden. Auch für den betrieblichen Ablauf notwendige Software kann möglicherweise unter dem Schutzmantel der Inventarversicherung stehen. Was jedoch alles mitversichert ist und was nicht, welche Rechte und Pflichten dem Versicherungsnehmer obliegen und wie sich die Beitragssystematik gestaltet, muss individuell geklärt werden und ist von Versicherungsunternehmen zu Versicherungsunternehmen verschieden.
Also heißt es: informieren, informieren, informieren und noch mehr informieren
Bevor man als Firmenchef eine Inventarversicherung abschließt, sollte man sich also gut und gründlich über das Thema und die damit einhergehenden Möglichkeiten informieren. Viel im Internet recherchieren, Fachmagazine zurate ziehen, sich mit ebenfalls unternehmerischen Bekannten besprechen und deren Ideen und Erfahrungen, bezüglich einer Inventarversicherung anhören (und keinesfalls einfach undurchdacht befolgen) und versicherungstechnisches Fachpersonal befragen. Gehen Sie zu verschiedenen Versicherungen und lassen Sie sich ausgiebig beraten. Am Ende werden Sie sicher das für Sie Richtige finden und können guten Gewissens eine gute Inventarversicherung abschließen. Zum Allerwichtigsten gehört jedenfalls ein gutes Verhältnis und viel begründetes Vertrauen zu dem eigenen Versicherungsberater und Versicherungsunternehmen.
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Geschrieben von get-text am 8 Mai, 2012
